Architektonische Entwürfe

Weitere Master-Studierende haben Eingangsportale für diese Nekropole entworfen – zwischen kleinen Architekturen und künstlerischer Installation.

Gezeichnet wurden weniger Denkmäler und Gedenkstätten, sondern »Möglichkeitsräume«, die durch Informieren, Entdecken und Identifizieren zum Nachdenken anregen, also statt »Gedenkräume« nun »Nachdenkräume«.

15 Entwürfe wurden von den Studierenden erarbeitet.

Gedankliche und physische Mauern, hier die Friedhofsmauern z.B. an der Buschkrugallee und der Lilienthalstraße, sollen in Entwürfen als Grenze konzeptionell durchbrochen werden, um Passanten sprichwörtlich zu berühren. Begehbare gläserne Sarkophage, archaisch anmutende Mausoleums- Installationen, kristalline Spiegel-Scheiben sowie fragmentierte, zersplitterte Räume, die jedoch jegliche Hollywood-Action-Videospiel-Ästhetik vermeiden, ragen teils sogar in den Bürgersteig und damit in den öffentlichen Alltagsraum hinein.

Als temporäre Simulation sollen sie visuelle wie auch haptische Präsenz zeigen, neugierig machen und zum Nachdenken über Krieg, Schrecken und Gewalt anregen.